5 fatale Prepper-Fehler

Wir Prepper versuchen auf möglichst viele verschiedene Szenarien vorbereitet zu sein. Vom kurzen Stromausfall bis zum Atomkrieg will alles bis zum Ende durchgedacht und geplant sein. Die Prepper Liste ist abgearbeitet und der Fluchtrucksack steht bereit. Dennoch sieht die Realität dann oft anders aus, als man sie sich vorgestellt hat. Im folgenden findest du 5 fatale Fehler, die viele Prepper begehen.

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1. Fokus nur auf die Ausrüstung

Es werden Jahresvorräte an Lebensmitteln gebunkert und massenweise Ausrüstung eingelagert. Vom Panzerkeks* bis zur mobilen Notstromversorgung* hast du alles da. Das ist großartig. Jedoch der alleinige Fokus auf die Ausrüstung wird dich nicht weiterbringen. Unverzichtbar sind folgende Dinge:

Wissen

Was bringt dir die beste Ausrüstung, wenn du nicht weißt, wie man sie anwendet? Eine Angel macht aus dir keinen Angler und noch längst keinen Koch, der Ahnung hat, wie man Fische zubereitet. Deshalb bilde sich weiter! Wissen ist mehr Wert als Ausrüstung.

Körperliche Fitness

Wie willst du einen vollgepackten Fluchtrucksack kilometerweit tragen, wenn du nach 10 Metern schon aus der Puste bist? Körperliche Fitness ist die beste Krisenvorsorge. Natürlich ist es einfacher Ausrüstung zu kaufen, als jeden Tag eine Runde joggen zu gehen, doch die beste Prepper-Ausrüstung ersetzt körperliche Fähigkeiten nicht.

Planung

Ich habe schon oft darauf hingewiesen, dass eine gute Planung das A und O ist. Dennoch wird diese oft vernachlässigt. Versuche dir genau zu überlegen, was du in welchem Szenario tun kannst.

2. Einsamer Wolf

Die meisten Prepper sind so genannte „einsame Wölfe“. Sie sind allein unterwegs. Sie vertrauen niemanden, außer der eigenen Familie. Das ist grundsätzlich auch nachvollziehbar, da Kontakt im Ernstfall auch immer Gefahr bedeuten kann. Aber – ja jetzt kommt das große „aber“ – du wirst es allein nie soweit bringen, wie in einer Gruppe. Menschen sind soziale Wesen und unterstützen in der Regel einander. Es empfiehlt sich im Notfall immer in einer Gruppe unterwegs zu sein.

3. Überleben im Wald

Die Katastrophenpläne vieler Prepper sehen vor, dass sie sich in den Wald zurückziehen und dort mittels Bushcrafting überleben wollen. Möglichst abseits von der Zivilisation, soweit möglich weg. Auch hier steckt wieder der Gedanke dahinter, dass bei anderen Menschen Gefahr droht. Sei es durch Überfälle oder Ähnlichem. Jedoch trifft staatliche Hilfe meist zuerst in Städten und anderen Ballungsgebieten ein. Allein schon aus dem Grund ist es vernünftig, zumindest den Blick auf den urbanen Raum nicht zu verschließen

4. Lagerung von Ausrüstung an einem einzigem Ort

Mache nicht den Fehler, deine Ausrüstung und Lebensmittel an einem einzigen Ort zu lagern. Wenn du diesen aus diversen Gründen nicht mehr aufsuchen kannst, dann stehst du ohne Ausrüstung da. Du solltest mindestens einen weiteren Lagerort haben, der nicht in der unmittelbaren Umgebung des Ersten ist.

Du kannst zum Beispiel ein Backup-Lager einrichten. In diesem hast du auch noch einmal Lebensmittel und Ausrüstung für den Notfall. Es gibt zum Beispiel wasserdichte Weithalsfässer* die du verwenden kannst, wenn du Vorräte vergraben möchtest.

5. Alleiniger Fokus auf „Stay at Home“

Deine Prepping-Strategie solltest du nicht nur darauf aufbauen, dass du dich zu Hause verschanzen und überleben kannst. Es kann immer wichtige Gründe geben, das Haus verlassen zu müssen. Baue dir alternative Standorte auf und plane auch mögliche Flucht-Szenarien.

Fazit

Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Artikel die Augen in einigen Punkten öffnen. Gute Planung ist für jeden Prepper essentiell. Verlasse dich nicht nur auf deine Ausrüstung und stelle dich möglichst breit auf, dann hast deutliche Vorteile in einer Notsituation.

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