Sind Prepper Angsthasen?

Zugegeben, der Ruf von uns Preppern ist in Deutschland leider nicht sehr gut. Zulange gab es nur einseitige Berichte in den Medien, wonach Prepper alles Angsthasen, Spinner, Reichsbürger oder sonst etwas wären. Es wurde kaum ein gutes Haar an uns gelassen. Warum das so war und teilweise noch ist, kann ich nur spekulieren.

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Schlechtes Image der Prepper

Ich denke, es ist ein Mix aus einigen Faktoren. Zum einen verkaufen sich solche Stories sicher besser und zum andern gab es tatsächlich Kriminelle, die sich selbst der Prepper-Szene zurechneten. Das hat dem Image der Prepper enorm geschadet. Menschen, die Familienväter und -mütter sind. Die mitten im Leben und im Beruf stehen. Menschen, die sich vielfach aktiv für das Allgemeinwohl engagieren. Viele sind für das THW oder die freiwillige Feuerwehr oder anderweitig ehrenamtlich tätig. Alle diskeditiert durch einseitige Berichterstattung.

Umdenken in der Presse

In der Presse scheint jedoch langsam ein Umdenken stattzufinden. Seit Corona und nun auch seit dem Krieg in der Ukraine, wächst die Einsicht, dass Krisenvorsorge eben doch vernünftig und nicht verrückt ist. Man sieht Prepper langsam mit anderen, realistischeren Augen. Das ist gut. Dennoch liegt ein noch weiter Weg vor uns, denn einmal gelernte Vorurteile bauen sich in der Bevölkerung leider nicht so schnell ab. Das Misstrauen bleibt.

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Das sind doch alles Angsthasen

Es gibt leider immer noch das Bild, dass Prepper Angsthasen sind, die sich mit 100 Kilogramm Lebensmitteln in einem Bunker verstecken und Panik vor einer Alieninvasion haben. Ganz ehrlich, ich habe für Menschen, die so denken, nur noch ein müdes Lächeln übrig. Ich rege mich darüber nicht mehr auf.

Es ist keine Angst, es ist Vorsicht. Das ist ein gravierender Unterschied. Ist jemand, der im Auto seinen Sicherheitsgurt anlegt ein Angsthase? Sind Bauarbeiter, die einen Schutzhelm tragen Angsthasen? Sind Polizisten Angsthasen, weil sie bewaffnet sind? Ich denke nicht. Alle die genannten Beispiele handeln aus Vorsicht und Vorsorge und nicht aus Angst.

Nichts anderes ist es bei uns Preppern. Wer Angst hat, kann keine vernünftige Vorsorge betreiben, da Angst bekanntlich „ein schlechter Ratgeber ist“. Niemand ist ein Angsthase, weil er nicht blauäugig in den Tag hineinlebt, sondern die Zukunft und Gesundheit seiner Familie sichern möchte.

Wenn jemand das anders sieht. Bitte! Dem kann und will ich nicht helfen. Er ist gefestigt in seiner Meinung. Die soll er haben, dass ist mir inzwischen egal. Jeder ist verantwortlich für sein eigenes Leben. Punkt.

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