Warum Prepper keine Hamsterkäufer sind

Das das Bild von Preppern in den Medien und der Gesellschaft ein fehlerhaftes Bild ist, habe ich schon einige Male erwähnt. Es ist geprägt von teilweiser bewusster Stimmungsmache, gegen eine Bevölkerungsgruppe, die man nicht versteht und vielen Missverständnissen. So ist ein Teil dieses fehlerhaften Bildes, dass Prepper oft mit Hamsterkäufern gleichgesetzt werden. Warum das nicht stimmt und was die Unterschiede sind, beleuchte ich in diesem Artikel.

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Hintergrund

Als zu Beginn der Corona-Pandemie die Regale der Supermärkte leer waren, wurde in den Medien vermehrt über gut ausgestattete Prepper berichtet. Bewusst oder unbewusst wurde so der Bevölkerung suggeriert, dass es Prepper seien, die die Regale leerkaufen. Otto Normalbürger fand im Laden kein Toilettenpapier und keine Nudeln mehr und sah abends im TV, welche guten Vorräte Prepper doch hätten. Da nicht weiter „als zwei Meter Gartenzaun“ gedacht wird, wurde also gleich die Verbindung gezogen: Es sind Prepper, die durch Hamsterkäufe anderen die Lebensmittel weg kaufen.

Prepper vs Hamsterkäufer – Der Unterschied

Klären wir doch einmal auf. Was ist der Unterschied zwischen Preppern und Hamsterkäufern? Ich habe dafür einmal eine Tabelle erstellt:

PrepperHamsterkäufer
Legt seine Vorräte nach und nach an, bevor eine Krise eintritt.Rennt in der Krise los und kauft auf einen Schlag massenhaft ein.
Hat einen Plan.Ist planlos.
Bleibt beim Einritt einer Krise entspannt, denn er ist gut vorbereitet.Verfällt beim Eintritt einer Krise in blanke Panik, da er Vorsorge bisher nicht für nötig hielt.
Ist vorausschauend.Ist kurzsichtig.
Nimmt Rücksicht auf seine Mitbürger.Mitbürger sind ihm egal – Hauptsache „ich“.

Ich hoffe, dass daraus klar geworden ist, was der Unterschied ist. Prepper sind nicht die, die anderen die Lebensmittel weg kaufen. Das machen die, die sich vorher nie Gedanken um Krisenvorsorge gemacht hatten und nun in Panik und wilden Aktionismus verfallen.

Fazit

Wenn doch alle ein wenig mehr „Prepper“ wären, dann hätten wir in Krisen weniger Probleme. Das nützt dem Staat und jedem Einzelnen. Auch dir! Wenn du noch nicht mit Krisenvorsorge begonnen hast, dann empfehle ich dir meine Artikelserie „Anfänger-Tipps für Prepper„. Diese nimmt dich quasi an die Hand und erklärt dir detailliert, wie du starten kannst.

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