Saatgut: Augen auf beim Kauf!

Wenn du ernsthafte Krisenvorsorge betreiben möchtest und einen Garten besitzt, dann solltest du auf jeden Fall auch Saatgut einlagern. Auch wenn du aktuell keinen Prepper Garten betreibst, kann das richtige Saatgut im Krisenfall dein Überleben sichern. Auch die besten Notvorräte werden irgendwann einmal zu Ende gehen. Da hilft der eigene Anbau von Gemüse im eigenem Garten oder auf dem Balkon enorm. Dieser Artikel gibt dir Tipps, auf was du alles beim Kauf von Saatgut achten solltest.

Hinweis: Mit Sternchen (*) gekennzeichnetet sind Werbe-Links (Affiliate). Wenn Du auf so einen Link klickst und über diesen einkaufst, erhalte ich von dem Online-Shop eine Provision. Für dich ändert sich dadurch nichts am Preis. Mehr Infos.

Welches Saatgut gehört in den Notvorrat?

Mache bitte nicht den Fehler, jetzt in den nächsten Baumarkt zu rennen und wild irgendwelches Saatgut zu kaufen. Das bringt dich nicht weiter und kostet nur Geld, dass du sinnvoller verwenden kannst. Du solltest planmäßig vorgehen. Mache dir zunächst einmal Gedanken, welche Gemüsepflanzen am schnellsten Ertrag bringen. Von der Aussaat bis zur Ernte, was geht am schnellsten? Im Notfall willst du ja nicht monatelang auf den Nachschub an Lebensmitteln warten, deswegen solltest du nach Saatgut für schnellwachsende Gemüsepflanzen Ausschau halten.

Schnellwachsende Gemüsepflanzen

Um es dir deine Auswahl etwas leichter zu machen, habe ich dir im Folgenden eine entsprechende Liste hier zusammengestellt:

GemüseZeit von Aussaat bis zur Ernte
Salat30 Tage
Radieschen20-30 Tage
Karotten70 Tage
Spinat6-8 Wochen
Rote Beete8-10 Wochen
Buschbohnen6-8 Wochen
Kohlrabi12-20 Wochen
Zuckererbsen8-10 Wochen

Ich hoffe, dass dir diese Tabelle schon etwas weiterhilft. Salat und Radieschen sind die absoluten Turbo-Pflanzen. Von der Aussaat bis zur Ernte braucht es gerade mal einen Monat. Ich persönlich bin übrigens ein absoluter Fan von Zuckererbsen. Diese gehören jedes Jahr in meinen Garten. Ein lesenswerter Gartenblog ist übrigens „Der kleine Horrorgarten„, dem ich auch ab und zu einige Tipps entnehme.

Finger weg von Hybrid-Saatgut!

Du solltest unbedingt darauf achten, dass du kein Hybrid-Saatgut kaufst. Jedoch, was ist das überhaupt? Kurz zusammengefasst entstammt Hybrid-Saatgut Kreuzungen von verschiedenen Pflanzen mit verschiedenen genetischen Eigenschaften, die im Labor durch Inzucht vermehrt wurden. Daran ist grundsätzlich nichts verwerfliches. Hybrid-Saatgut hat jedoch einen entscheidenden Nachteil. Die Pflanzen, die du daraus ziehst, produzieren selbst deutlich schlechteres Saatgut. Wenn du dieses dann verwenden möchtest, dann werden der Ertrag, Optik und viele andere Eigenschaften nicht mehr so gut sein, wie bei den Elternpflanzen.

Stelle dir nun einmal vor, wir hätten eine länger andauernde Krise und du kannst kein neues Saatgut kaufen, dann wäre es doch toll, wenn du aus deinen bereits angebauten Pflanzen Samen gewinnen könntest. Deshalb lasse lieber die Finger von Hybrid und entscheide dich lieber für samenfestes Saatgut. Eine bunte Mischung von samenfesten Bio-Saatgut bekommst du zum Beispiel hier bei Amazon*.

Lagerung

Dein Notfall-Saatgut solltest du vor allem dunkel und trocken lagern. Außerdem solltest du auf moderate Temperaturen achten. Starke Temperaturschwankungen solltest du auf jeden Fall vermeiden, wenn dein Saatgut lange keimfähig bleiben soll. Des Weiteren darf die Luftfeuchtigkeit die 25% nicht übersteigen.

Fazit

Du siehst, dass es Sinn macht, von den wichtigsten schnellwachsenden Gemüsepflanzen Saatgut vorrätig zu haben. Es nimmt kaum Platz in deinem Lager weg und du kannst damit in Krisenzeiten schnell an nachwachsende Nahrung und vor allem an Vitamine kommen. Zögere als nicht!

Mich interessiert deine Meinung!
Ich würde mich daher freuen, wenn du mir auf Instagram folgst und mir deinen Kommentar dort gerne als DM sendest. Auf Instagram erfährst du in meinen Stories auch, wenn neue Blogartikel veröffentlicht werden.
hier werben